Die Gesellschaft der Ordensfrauen vom Heiligen Herzen Jesu (Sacré-Coeur) wurde im Jahre 1800 von der Französin Madeleine Sophie Barat gegründet, die im Jahre 1925 heilig gesprochen wurde. Der Schrein von Madeleine Sophie Barat hat seine letzte Ruhestätte in der Kirche St. Francois-Xavier im Zentrum von Paris gefunden.

Die Gesellschaft der Ordensfrauen des Sacré-Coeur ist gemaß Canon 589 des Katholischen Kirchenrechts ein Institut päpstlichen Rechts und hat ihren zentralen Sitz in Rom.

Sie war von Anfang an weltweit ausgerichtet und ist derzeit in rund 40 Staaten präsent.

Verwaltungsorganisatorisch ist sie in so genannte Provinzen untergliedert, darunter die Provinz „Zentraleuropa“ (Deutschland, Österreich und Ungarn), zu der auch Schwester Isa Vermehren gehörte.

In Deutschland ist die Gesellschaft als "Adelheid-Verein e. V." verfasst.

Für die Ordensfrauen des Sacré-Coeur ist die Wechselbeziehung zwischen innerem Leben (Spiritualität) und nach außen gerichteten Tätigkeiten (Apostolat) wesentlich. So soll der Ganzheitlichkeit des Menschen Ausdruck verliehen werden.

Die Spiritualität lebt aus einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus, für den das Herz als Symbol der Liebe Gottes gilt.

Die apostolischen Tätigkeiten sind in dieser Spiritualität verwurzelt und entsprechen dem spezifischen kirchlichen Auftrag der Ordensfrauen vom Heiligen Herzen Jesu, vor allem in den Bereichen Bildung und Erziehung vor dem Hintergrund von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sowie Begleitung von Menschen auf ihrem Weg mit Gott bzw. ihrer Suche nach Gott.